Reflexzonentherapie am Fuß

Die Reflexzonentherapie am Fuß ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen der amerikanischen Indios zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, bewirkt jedoch mehr als eine übliche Fußmassage. Durch die Reflexzonentherapie am Fuß wird gesamthaft eine Verbesserung gestörter Organ- und Gewebefunktionen des Menschen erreicht. Als eine Methode der physikalischen Therapie gehört sie in den Bereich der Komplementärmedizin, die die Selbstheilungskräfte des Menschen fördert statt einseitig Krankheitssymptome zu bekämpfen oder zu verdrängen. Sie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit anderen Therapien angewendet werden.

Der Fuß "reflektiert" im verkleinerten Maßstab den Zustand des ganzen Menschen. Ein gesunder Mensch hat üblicherweise einen schmerzfreien Fuß, der sich warm und elastisch anfühlt und gut durchblutet ist. Wenn sich bestimmte Bereiche im Gewebe des Fußes, die sog. Reflexzonen, durch die speziellen Griffe dieser Therapie als schmerzhaft erweisen, sagt dies soviel aus, dass das zugeordnete Organ oder System behandlungsbedürftig ist. Die seit langer Zeit vorhandenen Erfahrungen belegen, dass sich durch eine gezielte Behandlung dieser Zonen, der Gesundheits- zustand des Menschen verbessert und vorhandene Symptome und Beschwerden verschwinden können. In den letzten Jahrzehnten konnten diese Beobachtungen auch durch klinische Studien bestätigt werden.

Der Schmerz in den Reflexzonen ist als Hinweis zu verstehen, dass die Heil- und Regenerationskraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht. Durch die Anwendung der Reflexzonentherapie am Fuß wird die eigene Heilkraft aktiviert, was zu spezifischen Reaktionen des Körpers führt. Häufig werden die Ausscheidungs- organe Darm, Niere und Haut dazu angeregt, sich verstärkt von Stoffwechselrückständen und Gewebegiften zu befreien. Die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen und der Bronchien können mit vermehrtem Abhusten und kurzfristigem Schnupfen reagieren. Die teilweise unerwarteten Reaktionen gleichen einem kurzen Frühjahrsputz im Organismus. Entspannte Müdigkeit, erfrischender Schlaf, gesteigerte Vitalität und Lebensfreude sind Ergebnis der ordnenden und regulierenden Wirkung der Reflex- zonentherapie am Fuß.

Die Reflexzonentherapie am Fuß ist angezeigt bei:

  • erhöhter Infektanfälligkeit und Allergien (besonders auch bei Kindern)
  • akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat
  • Kopfschmerzen (auch zur Unfallnachbehandlung)
  • akuten und chronischen Erkrankungen der Atemwege
  • Funktionsstörungen im Herzbereich und Veränderungen des Blutdrucks
  • akuten und chronischen Störungen im Verdauungstrakt, der Nieren und der Blase
  • Unterleibsbeschwerden, z.B. Schmerzen vor und während der Menstruation

Bei Patienten mit schweren degenerativen Krankheiten wie Morbus Bechterew, Morbus Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs und Lähmungen lassen sich eine Reihe von negativen Begleitsymptomen verbessern. Ziele der Therapie sind in diesen Fällen:

  • Stabilisierung der seelischen Verfassung
  • Erleichterung von gravierenden Schmerzen im Endstadium von Krebserkrankungen
  • vermehrte Kontrolle über Schließmuskulatur von Blase und Darm
  • Aktivierung der Ausscheidungsorgane

Die Reflexzonentherapie am Fuß ist nicht angezeigt bei Patienten mit akuten oder chronischen Entzündungen der Venen oder mit ansteckenden und hoch fieberhaften Erkrankungen.

© Copyright 2006 - 2008 Institut Herdis Schädlich & s|con Business & IT Consulting GbR. Alle Rechte vorbehalten.