Krebstherapie

Statistisch gesehen erkrankt jeder dritte Einwohner Deutschlands im Verlauf seines Lebens an irgendeiner Form von Krebs; zwei Drittel der Erkrankten sterben daran.

Nach rund 100 Jahren Krebsforschung sollte man meinen, dass es unter den Heilkundigen zumindest Einigkeit in der Beurteilung und Behandlung des Krebsgeschehens gäbe. Dem ist aber leider nicht so. Im Gegenteil, es gibt gar eine Spaltung zwischen der “wissenschaftlichen Schulmedizin” und “empirischer Ganzheitsmedizin”, die dazu führt, dass sich die Betroffenen neben dem physischen, psychischen und emotionalen Stress mit der Frage nach der “richtigen” Behandlungsmethode oftmals allein gelassen fühlen.

Für die Schulmedizin ist Krebs in der Regel immer noch lediglich eine lokale Störung im genetischen Programm einiger Zellen. Die Heilung besteht klassisch in der Entfernung aller Krebszellen durch Operation, Strahlen- und Chemotherapie, hochaggressiven und belastenden Verfahren, die vielfach den gewünschten Erfolg vermissen lassen.

Komplementäre Ansätze hingegen sehen Krebs als Ausdruck einer Abwehr- und Immunstörung des Gesamtorganismus. Heilung würde daher im Wiederherstellen der körpereigenen Reparatur- und Abwehrmechanismen des Immunsystems zu suchen sein. Zu diesem Zweck setzt die komplemen- täre Krebstherapie unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Mistel- und Thymuspräparate, Milzpeptide und proteolytische Enzyme ein. Weitere Verfahren sind die Hyperthermie und die Ozontherapie. Schließlich kommen noch Psychoonkologie und Psychotherapie hinzu, die bei der aktuellen Krisen- bewältigung helfen und zum Auffinden eigener Ressourcen zur Stärkung der Selbstheilungskräfte beitragen sollen.

Alternative Ansätze sehen ein geschwächtes Immunsystem infolge von mangelnder Zufuhr von Mikronährstoffen nicht als alleinigen Grund für Krebs. Verschiedene Forscher kommen zu dem Schluss, dass entweder Parasiten die Auslöser für Krebs oder gar die Krebszellen selbst seien, die sich lediglich wegen ihrer großen Ähnlichkeit im Aussehen zu körpereigenen Zellen, schwer als solche identifizieren lassen. Ein geschwächtes Immun- system und Einflüsse von außen (Umweltbelastung, kontaminierte Lebensmittel, aber auch Operation, Strahlen- und Chemotherapie) würden die Parasiten zu verstärkter Aktivität oder zu neuer Formation an anderer Stelle im Körper anregen. Gegen die Parasiten und die äußeren Einflüsse kann man erfolgreich vorgehen. Gleichzeitig wird auch hier das Immunsystem gestärkt. Fünf komplementäre Therapieansätze stellen wir Ihnen mit einigen Hintergrundinformationen auf separaten Seiten vor, und zwar:

In unserer Praxis betreuen wir aber auch Patienten, die sich für eine Kombination von schul- und komplementärmedizinischer Behandlung entschieden haben. Wenn Krebs diagnostiziert wurde, ist es wichtig, dass man sich nicht unter Entscheidungsdruck setzen lässt, was körperlichen und seelischen Stress nur unnötig erhöhen würde. Empfehlenswert ist in jedem Fall, dass man sich über die einzelnen Therapieformen gut informiert und sachlich und in einer ruhigen Umgebung das “Für und Wider” und ggf. das “Sowohl als auch” abwägt.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Vorbeugung von Krebs. Dazu ein Wort zur Diagnostik. Auf invasive Verfahren sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Statt dessen bieten sich gewisse Laboruntersuchungen an. (Damit ist allerdings nicht die Suche nach Tumormarkern gemeint. Wenn diese festgestellt werden, ist bereits spezifische Therapie erforderlich). Ein wesentliches Augenmerk liegt dabei auf dem Status der aktuellen Mikronährstoff- versorgung des Körpers. Durch entsprechende Ergänzung der Nahrung, je nach Erfordernis, können die Kontroll- und Reparaturmechanismen des Körpers gefördert bzw. reaktiviert werden. Weitere Aspekte, die beleuchtet werden sollten, sind belastende Umwelt- und negative psychische Stress- faktoren. Die Summe der Mängel und Belastungen lässt sich durch die EAV, die Elektroakupunktur nach Voll, (siehe entsprechende Information auf separater Seite), bereits zu einem Zeitpunkt messen, der lange Zeit vor dem Beginn einer Tumorerkrankung liegt. Durch diese Methode lassen sich darüber hinaus auch die stofflichen Mittel austesten, die eine Erkrankung abwenden helfen, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken.

© Copyright 2006 - 2008 Institut Herdis Schädlich & s|con Business & IT Consulting GbR. Alle Rechte vorbehalten.